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Bekanntschaften in Kalifornien 4 |
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Claudia und LeonWir trafen Claudia und Leon auf einem Zeltplatz nördlich von Los Angeles. Die beiden machten mit Leons Bruder ein paar Tage Urlaub an der Küste, bevor er nach Hawaii flog, um dort als Künstler sein Glück zu versuchen. Dank Claudias und Leons Einladung hatten wir wenig später einen superschönen Rahmen für Markus´ 40. Geburtstag. So wie die beiden würden wir später auch gerne wohnen. Morgens kam uns immer ihr Hund Igor wecken. Der war so wohlerzogen und lieb, den hätten wir am liebsten mitgenommen. Hier entstand meine erste virtuelle Kunstausstellung der "Weltenbäume". Das war der Beginn einer sehr kreativen Phase. Neben ihrem Vollzeitjob als Lehrerin und Elektriker spielen Claudia und Leon in einer Band. Sie hoffen, eines Tages entdeckt zu werden – Los Angeles ist dafür ein guter Ort. (mi) |
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Gail und Terry
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Linda und SteveUnser zweiter Versuch mit der "Warm shower list" war nicht minder erfolgreich. Linda drückte mir ein Boogieboard in die Hand, eine Art Surfboard für Anfänger. Ich schleifte Markus vom Computer weg an den Strand, wo wir begeistert bis zum Sonnenuntergang auf den Wellen ritten, in der Sonne dösten und Vögel beobachteten. Wir erhielten die große Ehre, auch mal das neue Tandem von Linda und Steve ausprobieren zu dürfen. Das war ein Spaß! Linda und Steve sind begeisterte Radfahrer. Sie haben sich bei einem Wettkampf kennen gelernt: Als Linda total erschöpft über die Ziellinie geradelt kam, hat sich Steve auf den ersten Blick in sie verliebt. (mi) |
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Linda und LaurensAuf der Fahrt zu Linda und Laurens konnten wir einen tollen Sonnenuntergang über dem Meer beobachten. Als wir bei ihnen eintrafen, stand schon ein leckeres Essen auf dem Tisch. Die beiden hatten einen reich bebilderten Weltatlas der auch Deutschland auf ein paar Seiten behandelte. Laurens wollte genau wissen, von wo wir kommen und wo man in Deutschland schön radeln kann. Er hofft, Linda bald von einer Radreise in Europa überzeugen zu können. Laurens fährt auch gerne Liegerad, da hat er mit Markus genau den richtigen getroffen! Vielleicht kommen uns die beiden ja in ein paar Jahren besuchen, das wär toll! (mi) |
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Elizabeth und Bill
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Jan und JimDas gab eine ganz schöne Verwirrung: wir hatten zwei verschiedene Adressen in San Diego von Pärchen mit den Vornamen Jan und Jim (siehe weiter unten). Noch beim Gestalten der Homepage gab es Verwirrung. Bei beiden Pärchen lernten wir einmal mehr das aktive und engagierte Leben von Rentnern in den Staaten kennen. Dieser Jim surft leidenschaftlich und sehr gut, wie wir in einem kleinen Video gesehen haben. Jan macht ganz tolle Kunstfotos, während die beiden auf Reisen sind - meistens Radreisen mit dem Tandem. Jans Bilder werden in Galerien ausgestellt, man kann sie aber auch auf ihrer Homepage besuchen www.trailsidememories.com. Jan und Jim sind beide sehr sportlich, ich bin mit ihnen bei Sonnenaufgang durch die Siedlung gelaufen. (mi) |
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Bea und Alexsind tatsächlich das erste Radreisepärchen, das wir bisher getroffen haben, das wie wir eine große Tour macht. Die beiden sind in Alaska gestartet und viel in den Naturparks im Landesinnern der USA geradelt. Sie lieben wie wir gutes Essen, so gab es dann abends auf dem Campingplatz ein großes Menü - mit Rotwein selbstredend. Leider konnten wir nicht mehr Zeit miteinander verbringen, weil die beiden als nächstes mit dem Flieger von Los Angeles nach Ushuaya flogen, um den amerikanischen Kontinent von der Südspitze aus zu erradeln. Aber vielleicht treffen wir uns ja in Kuba wieder! Bis dahin werden wir die Tour der beiden im Internet verfolgen: www.aschwandenag.ch/alex_bea (mi) |
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Aaronist ein Neffe von Lauri, die wir in Kanada getroffen und in Kalifornien besucht haben (siehe Kalifornien 3) ist. Aaron ist Webdesigner und hat mit zwei Freunden zusammen eine eigene Firma gegründet. Er hat uns Beispiele seiner Arbeit gezeigt, da ist uns die Spucke weggeblieben, einfach irre! Am besten hat uns aber sein Kunstprojekt gefallen, das er mit seinen Freunden rund um das Kultbuch "Atlas shrugged" von Ayn Rand entwickelt hat. Sie haben Poster und Aufkleber zu den Themen des Buches entwickelt. Die Aufkleber verschenken sie an Reisende, sodaß sie sich nun rund um die Welt verteilen. Erkennungszeichen ist stets das T mit dem Fragezeichen drin. Vielleicht hast Du ja auch schon irgendwo eins ihrer Zeichen gesehen? Mit Aaron backten wir abends die Pizza des Jahrhunderts, dazu gab's Rotwein - mmmmh! (mi) |
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Jan und Jim 2Dies ist der andere Teil unseres Jan-und-Jim-Verwirrspiels. Eigentlich überhaupt nicht zu verwechseln, wenn man einmal weiß, wie sie aussehen. Diesen Kontakt vermittelte uns eine Frau, die wir auf der Barbecue Party in Ferndale (Nordkalifornien) getroffen hatten. Jan und Jim Nr.2 leben in einem alten Haus mit viel Holz - urgemütlich! Jims Sammlung von Knochen verschiedenster Meerestiere und Kunstobjekte in jedem Raum wirkten auf uns sehr inspirierend. Jim hat sich zwei tolle Kanus aus Holz gebaut und schwärmte uns so vom Paddeln an der Baja vor, daß wir später gar nicht anders konnten, als es auch auszuprobieren. Mit Jan besuchte ich die Galerie ihrer Tochter, den Stadtteil "Little Italy" und einen tollen Bioladen mit Cafe und Kunstausstellungen. Am besten aber gefiel uns die Art der beiden. Kurz bevor wir schweren Herzens abreisten, erzählten sie uns, daß sie früher Hippies gewesen waren. Irgendwie, finde ich, merkt man das sogar in Jims Zahnarztpraxis, in der die beiden noch tageweise arbeiten. Ich habe noch nie eine so entspannte Atmosphäre in einer voll ausgebuchten Praxis erlebt. Jim hat mich sogar noch mal eben zwischendrin mitbehandelt! (mi) |
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Jennifer und Ronald
Mit Jennifer und Ronald haben wir soviel gelacht wie
schon lange nicht mehr. Die beiden waren gerade von einer längeren Radtour nach Hause
gekehrt. Sie waren wie wir im Frühling gestartet und sind quer durch die Staaten von
Norden bis nach San Diego geradelt. Dabei haben sie auch wie wir ganz tolle Begegnungen mit Menschen
gehabt. So z.B. einen Künstler, der ihnen sagte, daß er keine Menschen möge,
aber bei Radfahrern eine Ausnahme mache. Jenni und Ron gefielen ihm so gut, daß er
ihnen einen großes Herz aus Metall schweißte. Mehr über diese Radreise bei:
www.jarbad.com |
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Alicia und DavidDavids Vater Tom lud uns zu sich nach Hause ein, als wir ihn nach einer Übernachtungsmöglichkeit in der Nähe der mexikanischen Grenze fragten. Doch bis zu seinem Haus waren es noch einige Kilometer und bevor wir es mit unseren Rädern erreichten, wurde es dunkel. Wir waren schon kurz davor, die Suche aufzugeben und wollten nur noch einen allerletzten Versuch starten. Da entdeckten wir ihn in der Auffahrt. Glück gehabt! Am nächsten Morgen kam David zu unserem Zelt und lud uns zum Kaffee ein. Seine Mutter Alicia reichte uns noch leckeren Pumpkinpie (Kürbiskuchen) dazu. Ihre vielen guten Wünsche für unsere Reise haben geholfen, der Grenzübertritt wenige Stunden später klappte reibungslos. (mi) |
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