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Bekanntschaften in Kalifornien 3

Melissa,

eine Freundin von Karen (siehe Kalifornien 2) ist Chefköchin in einem Nobel-Restaurant mitten in Downtown San Francisco und hat hat uns ein sehr ungewöhnliches Erlebnis bereitet. Ungeachtet unsere verschwitzten Radlerkluft hat sie uns zu sich in's Restaurant zum Essen eingeladen. Als ob es die natürlichste Sache der Welt wäre, hat uns der Ober am Empfang mitsamt Rädern hereingebeten. Schließlich könnten wir ja die teueren Vehikel nicht auf der Straße lassen. Während man uns einen Sitz und Getränke anbot, standen die Räder eine ganze Weile neben der Anmeldung bis sie schließlich im hinteren leeren Bereich des Restaurants zwischen leeren Tischen ihren Platz fanden.. Melissa hat uns derweil mit kulinarischen Leckerbissen verwöhnt. Wir haben uns noch eine Weile über das Reisen und ihre Erfahrungen in Mexico unterhalten bis sie dann wieder an die Arbeit mußte und wir erneut ins Gewühl der Großstadt eintauchten. (ma)

 


Sarah und Alex

haben wir wie Torsten (s.o) auf dem SolFest in Hopland kennen gelernt. Sie haben uns ins Zentrum vom Silicon Valley eingeladen. Dank Alex´technischer Ausstattung konnte ich hier mal wieder eine gründliche Inspektion der Räder durchführen. Alex regte mich dazu an, aus meiner neuen Stirnlampe ein Stomspar-LED-Licht zu bauen (siehe auch Ausrüstung-Sonstiges). Mila hat sich Jonglierbälle derweil genäht, das Naturschutzzentrum "Hidden Villa" besichtigt, wo Sarah arbeitet und gemeinsam mit Sara und Alex eine Friedensdemo besucht. Während der Tage, die wir bei ihnen waren fanden sie eine schöne neue Wohnung. Viel Glück im neuen Heim! (ma)

 

David,

der Sohn einer Bekannten von Sarah (s.o.) hat vor einiger Zeit eine große Radtour durch den Westen der USA gemacht. Dabei ist er mit 2 Freunden einige 1000 km in den Nationalparks, den Rockys und auch an der Pazifikküste entlang geradelt. Nun wohnt er mit seinem Bruder Ian und einem Freund zusammen in einer Studenten-WG in Santa Cruz ist. Wir waren gerade an dem letzten Ferientag vor Beginn des neuen Semesters dort und sind deshalb in den Genuß des großartigen Ferien-Abschiedsessens gekommen. (ma)

 


von links: Mila, Markus, Ian (Davids Bruder), David, Sara, ihr Hund Cole und Ian.

Heidi & Mark, Elizabeth & Hans

Auf einem Radweg nach Monterey hat uns Mark von seinem Rennrad aus angesprochen. Als wir ihm von unserem Tagesziel erzählten hat er uns gleich zu sich eingeladen. Und weil die Straße zu ihm so steil ist hat er uns auch noch mit seinem Van hochgeholt. Am nächsten Tag ist seine Familie mit mehreren befreundeten Familien etwa 60km südlich an der Küste zum Zelten gefahren. Wir sind ihnen gefolgt und haben dann noch das ganze Wochenende mit ihren Freunden, vielen Kindern und Hunden zusammen am Fluß zwischen den Redwoods gezeltet. Wir waren wie ein Teil der Familie und haben viele neue Freunde gefunden, z.B. Hans, ein Kollege von Mark. Mit dem ausgewanderten Deutschen, der wie Mark in der Ozeanforschung arbeitet, konnten wir uns seit langem mal wieder ausgiebig in Deutsch unterhalten. Am Lagerfeuer hat sich Mila dann noch bis tief in die Nacht mit seiner Frau Elizabeth über Märchen ausgetauscht. (ma)

 


von links: Hans, Elizabeth, Mila, Heidi und Mark.

Eckhard

Ein Radreisender aus Deutschland - was für eine nette Abwechslung! Wir trafen Echhard gleich dreimal hintereinander und radelten schließlich eine ganze Etappe zusammen, um den Abend gemeinsam am nächsten Zeltplatz zu verbringen. Am nächsten Tag düste er uns wieder davon. Obwohl sein Rad wie unsere voll bepackt war, konnten wir nicht mit ihm mithalten! Eckhard nutzt seinen Vorruhestand, um einige Monate kreuz und quer durch die USA zu reisen und alle Orte aufzusuchen, die er immer schonmal sehen wollte wie z.B. New Orleans. Seine Frau unterstützt ihn von Deutschland aus mit allem, was so anfällt, auch bei der Betreuung seiner Homepage: www.eckhards-bikerpage.de (mi)

 

Pat und George

Kurz vor Los Osos haben wir seit langem wieder unsere Dachgeber-Liste zur Hand genommen, um einen Gastgeber zu finden. Dabei sind wir auf Pat und George gestoßen. Die beiden hatten vor vielen Jahren mit einem Home-Hostel. Home-Hostels sind private Jugendherrbergen, die im Herbergsverzeichnis mit aufgeführt werden. Pat und George haben nur ein Zimmer für einen Gast, aber weil sie die einzigen zwischen LA und San Francisco sind, konnten sie sich vor lauter Gästen nicht mal mehr einen Urlaub gönnen. Seit sie nur noch Mitglied im Amerikanischen Dachgeberverzeichnis sind, ist wieder etwas Ruhe in ihr Leben eingekehrt. Pat, die gelernte Hauswirtschaftslehrerin hat uns mit ausgefallenen Leckerbissen verwöhnt und mit neuen Rezepten versorgt. Von ihr ist auch das Möhrenkuchenrezept auf unserer "Ernährungsseite" unter Kanada/USA. (ma)

 

Bill Denneen

Über Pat und George (s.o.) erfuhren wir von Bills privatem Hostel. Bill ist einer dieser ungewöhnlichen Menschen, die man kennenlernen muß, sonst glaubt man es einfach nicht. Für seine 78 Jahre ist er superfit: Er unterhält eine kleine Farm mit Pferd, Ziegen, Hühnern, Gänsen, Schweinen und Hunden. Als engagierter Umweltschützer (er nennt sich selbst einen Eco-Hoolie) führt er Gruppen durch Naturschutzgebiete, schreibt alle zwei Wochen Artikel für die Zeitung von Nipomo, unterhält eine eigene Homepage (www.slonet.org/~bdenneen) und verschickt Massen an Newslettern. Nebenbei nimmt Bill noch dann und wann an Triathlons teil. Seine Küche hängt voll mit Artikeln und Auszeichnungen. In Bills Hostel gilt: arbeiten oder zahlen.Wir arbeiteten: Markus hat im Stall geholfen (u.a. Ziegen gemolken) und einge Dinge repariert, ich habe Artikel ausgeschnitten und geputzt. (ma)

 

Lauri & Chris, Paula & Skip

Ganz zu Beginn unserer Tour sprachen uns die beiden Pärchen an, als wir mit den voll bepackten Rädern durch die Einkaufsstraßen von Victoria auf Vancouver Island bummelten. Die beiden Paare waren gerade auf einer Kreuzfahrt nach Alaska. Interessiert an unserer Tour haben sie uns spontan zu sich nördlich von LA eingeladen. 4½ Monate später war die Wiedersehensfreude dann groß. Wir haben zuerst bei Chris Mutter in einem orientalisch- märchenhaft eingerichteten Häuschen geschlafen. Der Vorbesitzer hatte Filmkulissen gebaut und sich alles nach marokkanischem Vorbild gestaltet. Mit Skips Vater häten wir fast noch eine Segeltrip gemacht, dichter Nebel und Nieselregen hat uns jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Später bangten wir um Paula und Skip, als die großen Waldbrände durch Californien zogen. Bis auf wenige Meilen kamen die Flammen in die Nähe ihres Hauses. (ma, mi)

 


von links: Mila, Skips Tochter, Chris und Lauri.


Paula und Skip

Paul

arbeitete zuletzt als Leibwächter bei der Rockgruppe Grateful Death. Er pflegte dann lange Zeit seine krebskranke Mutter bis sie starb. Seitdem ist Paul mit seinem Hund R2D2 in einem selbstgebauten Vierrad mit Anhänger in Californien unterwegs. Er hatte einen Platten als wir ihn auf der gegenüberliegenden Staßenseite sahen. Gemeinsam haben wir sein Vehikel wieder flott gemacht. Er warnte uns vor den Dornen auf der Straße und wie er noch davon sprach bemekten wir, daß Milas Rad ebenfalls hinten platt war - von einem Dorn! Er hat uns noch einige Geschichten von Autofahrern erzählt, die es auf Radler abgesehen haben. Er selbst war einige Tage vorher von der Straße gestoßen worden. Wir sind so dankbar, bis heute keine schlechten Erfahrungen dieser Art gemacht zu haben. (ma, mi)

 

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