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Bekanntschaften in Oregon und Kalifornien

Peter

Der Schweizer war mit Anhänger und Downhill Bike unterwegs, um in einem Monat in Los Angeles zu sein. Von dort wollte er nach Utah, um sein Rad auszufahren. Wir sind einige Stunden zusammen gefahren, was total Spaß gemacht hat. Der an diesem Tag absolvierte Streckenrekord von über 90 Kilometern kam uns wie ein Sonntagsspaziergang vor (O.K., wir hatten auch ein bißchen Rückenwind). Abends haben wir dann gemeinsam auf der Hiker-Biker-Campsite im Honeyman Memorial State Park übernachtet. (mi)

E-Mail: p.vonroll@gmx.ch

 

Janell und Carlton

Nach einer langen Etappe haben wir uns einen Spielplatz in North Bent zum Übernachten ausgesucht. Eine Läuferin war noch dabei, einige Trainingsrunden zu absolvieren, als uns Janell freundlich begrüßte. Ihr Haus stand direkt neben dem Spielplatz und als wir von unserem Vorhaben erzählten, bat sie uns gleich zu sich herein. Wir durften im Garten zelten, bekamen ein leckeres Abendessen und konnten unsere gesamte Wäsche in der Maschine waschen. Eine Dusche rundete das Sauberkeitsprogramm ab. Am nächsten Tag begleiteten wir Janell noch zu den Proben von Janells Glockenspielergruppe in der nahen Kirche. Es war ein echter musikalischer Leckerbissen. (mi)

 

Tamara, Mike, Alana und Natalie

Eine Freundin aus Aschaffenburg hat uns gemailt, daß ihre Brieffreundin nicht weit von der Küste Oregons wohnt und uns gern kennen lernen würde. Nach einem ersten gemeinsamen Campingtag haben wir uns gleich so gut verstanden, daß wir uns wieder sehen wollten. Kurz vor der Kalifornischen Grenze schließlich haben sie uns mit dem Wagen zu sich ins Inland geholt. Dort haben wir für über eine Woche Urlaub vom Radeln gemacht. Kino, Raften, das Stadtfest mit Oldtimer Cruizing und Open Air Musik sowie viel Entspannung und Computerzeit haben den Aufenthalt zu einer riesigen Bereicherung für unsere Tour gemacht. Der Abschied am Zeltplatz mitten in den Redwoods ist uns dann auch echt schwer gefallen. (ma)

 

Kay und Frank

Während ich nach dem Straßenschild gesucht habe, um mich zu orientieren, wartete Mila vor einem rosa und lila bemalten Haus und wollte auch gleich ein Photo machen. Es war noch früher Vormittag. Da ging die Tür auf und Frank fragte uns auf Deutsch, ob wir uns verfahren hätten. Bei einem Kaffee in seinem Garten haben wir dann noch viel über die Amerikanische Lebensweise im Vergleich zur Deutschen und Gott und die Welt gesprochen. Nachdem seine Frau Key dazugekommen war, zeigten sie uns ihre Antiquitätensammlung, die sie in erster Linie als Altersvorsorge betrachten. Als wir schließlich weiter fuhren, war der Nachmittag schon angebrochen. So wurde aus einem frühen Start doch nur eine mittelmäßige Etappe, aber das war's wert! (mi)

 

Dolly

Auf einem Parkplatz haben wir Dolly nach dem nächsten Supermarkt gefragt. Wir kamen ein wenig ins Gespräch und schließlich gestand uns die über 80 Jahre junge Dame, daß sie leidenschaftlich gern Steine bemalt. Einige ihrer Meisterstücke hat sie uns dann präsentiert. Die Schachtel Pralinen ist ausschließlich mit Steinen gefüllt gewesen. Den eigentlichen Schokoladenglanz schafft sie mit einer abschließenden Benzinbehandlung. Sogar Hamburger hat sie schon aus Steinen gemacht. Die Käsescheibe bestand allerdings aus einer Schuhsohle. Ihr bisher größtes Objekt ist der Felsen, dem sie das Aussehen eine Dinosaurierkopfes gegeben hat. Da es hierzulande verboten ist, hat ihr Mann im Auto damals Schmiere gestanden. Man kann also doch auch im hohen Alter abenteuerlichen Spaß am Leben haben! (mi)

 

Kelly und Rob

Bei der Fahrt durch die Enge des Highways 101 kurz vor der Kalifornischen Grenze war uns ein LKW mit einem Drittel Haus auf der Ladefläche aufgefallen. Zum Glück haben wir gerade eine kleine Pause am Straßenrand gemacht und waren dem überbreiten Gefährt nicht im Weg. Direkt hinter ihm rollte die Hausmitte heran und dahinter das restliche Seitenstück. Als uns im nächsten Ort Kelly vergeblich bei Freunden einen Platz zum Zelten besorgen wollte und uns schließlich in ihrem Garten etwas außerhalb untergebracht hatte, stellte sich heraus, daß eben dieses Fertighaus, das wir gesehen hatten, ihr neues Verwaltungsgebäude wird. Mit ihrem Mann Rob ist sie dabei, einen neuen Stadtteil zu erschließen. Wir haben bei unserem dreitägigen Aufenthalt einen kleinen Einblick in die Schwierigkeiten bekommen, die man dabei mit Behörden, Anwohnern, Investoren und Mitarbeitern bekommen kann. Mila konnte sich jedoch für die Gastfreundschaft der beiden mit vielen Ideen für die Gestaltung der Grünanlagen bedanken. (ma)

Daniel,

der Urlaubsradler aus Frankreich ist uns in den Redwoods begegnet. Nach einem kleinen Spaziergang sind wir dann gemeinsam zum Zeltplatz gefahren. Dort haben wir zusammen gegessen und den Tag gemütlich am Lagerfeuer ausklingen lassen. Am nächsten Morgen musste er jedoch sofort wieder losfahren, da er in etwas über 2 Wochen in Los Angeles sein wollte. Und bis dahin sind es noch bestimmt 1300km. Wir sind noch einen Tag durch den unglaublich schönen Wald gewandert und haben die Zeit genossen, die wir im Gegensatz zu all den anderen Urlaubsradlern haben. (mi)

E-Mail: jamrozikd@yahoo.fr

 

Ivo

war der erste Radler, der uns auf einem Liegerad begegnet ist. Im Gegensatz zu uns war er nach Norden unterwegs. Allerdings hatte er seine "Weltreise" bereits fast hinter sich. Seit über einem Jahr auf Achse hat er bereits Ost-Europa, Australien, Neuseeland und die halbe USA durchquert. Nun drängt ihn eine innere Stimme so langsam wieder nach Hause in die Schweiz. Vorher wollte er aber unbedingt noch eine Mountain Bike Tour in Utah machen. (ma)

Seine Homepage mit Berichten und Bildern findet ihr unter:

www.angelfire.com/trek/velospeiche/
E-Mail: schivo@scoo.ch

 

Jill

Gleich am Nachmittag, als wir in Arcata ankamen, sind wir dem Tip gefolgt, uns den COOP anzusehen. Ein Bio-Supermarkt, der keine Wünsche offen läßt. Und wärend ich mir noch das schwarze Brett mit den Ankündigungen vieler Konzerte ansehe, spricht Mila Jill an. Sie saß mit Freunden vor dem Café nebenan. Spontan bot sie uns an, in ihrer WG zu übernachten. In den drei Tagen, die wir bei ihr verbrachten, zeigte sie uns die schönsten Seiten von Arcata. Insbesondere der Öko-Wochenmarkt mit Live-Musik und viel Tanz wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. (mi)

 

Kristie and Trevor,

die Dachgeber aus Ferndale, haben sich gleich bereit erklährt, uns aufzunehmen, auch wenn das eigentliche Gästezimmer in den Besitz von Jenner übergegangen ist. 14 Monate ist ihr Sohn und dem blonden Kleinen sieht man schon an, daß beide Eltern ihre Wurzeln in Dänemark haben. Die beiden Sportlehrer sind bereits viel mit ihrem Tandem an der Westküste der USA geradelt und nun warten sie noch etwas, bis sie Jenner im Anhänger auf die erste Tour mitnehmen können. Uns nahmen sie mit auf eine witzige Garten-Party mit lauter Ex-Hippies. Von denen bekamen wir mehrere Einladungen nach Südkalifornien (siehe dort) (mi)

 

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