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Bekanntschaften in Washington und Oregon

Patricia und John

Das urgemütliche Blockhaus von Patricia und John hätten wir gerne mitgenommen, leider sind unsere Räder schon voll bepackt. Wir hatten tolle Gespräche mit den beiden und spielten mit dem kaffebraunen Husky Starbucks und der schwarzen Katze Shiba. Das war unser erster Abend in den USA und wir warfen gleich Dutzende an Vorstellungen über "die" Amerikaner über Bord.
Patricia und John äußerten sich vor allem sehr besorgt über die extremen Sicherheitsmaßnahmen von Bush nach dem 11.9. Die US-Bevölkerung war u.a. aufgerufen worden, auch ihre eigenen Nachbarn zu "überwachen".  (ma)

 

Brian

Auf Whidby Island kamen wir an einem Stützpunkt der Navy vorbei. Wir dachten, daß es sehr interessant sein könnte, mit einem Soldaten ins Gespräch zu kommen. Wir hatten Glück: wenig später wurden wir von Drew eingeladen. Drew und Brian sind Piloten, total nett und sehen verdammt gut aus. Auf dem Bild ist nur Brian, weil Drew gerade das Barbecue vorbereitet. Es war ein sehr netter Abend, der für uns ein ganz neues Bild von amerikanischen Soldaten ergab. Drew, der vorher Politik-Wissenschaften studierte, hatte für Bushs Regierung viel Kritik übrig und war noch vor dem Angriff auf Bagdad enttäuscht vom Irakkrieg zurückgekehrt. (ma)

 

Nancy

ist eine Dachgeberin aus Seattle. Ihr Mann, ein Pastor, machte gerade eine Radtour von Rom nach Portugal. In der Kirche, die wir sonntags mit Nancy besuchten, hing ein großer Europa-Plan, in dem immer der aktuelle Standort des Pastors vermerkt war. Später hat Nancy ihren Mann in Europa getroffen, bevor er nach Irland ging, um dort sozusagen im Austausch zu predigen. Im Haus des Pastorsehepaares wohnen ständig internationale Gäste wie die chinesische Studentin rechts im Bild. Im Garten und Haus helfen Einwanderer aus Lateinamerika. An Bushs Regierung gäbe es viel zu kritisieren, aber daß er die Grenze nach Mexiko geöffnet habe, das sei eine gute Sache gewesen, fand sie. Von einem Bush-Befürworter in Südkalifornien (dem einzigen, der es uns gegenüber zeigte), hörten wir später genau das Gegenteil (einzig schlechte Idee sei die Sache mit Mexiko gewesen). Nunja.  (mi)

John,

der Programmierer und Radrennfahrer aus Seattle. Er hat uns aufgegabelt, als wir vergeblich versuchten die Systematik in der amerikanischen Straßennummerierung zu durchschauen, um Nancy zu finden. Nachdem er uns wohlbehalten bei ihr vorbeigebracht hatte, lud er uns auch noch für eine Übernachtung bei sich ein. Bei ihm gab es dann gigantisch gute selbstgemachte Hamburger und ein Trampolin, was ich ausgiebig nutzte (siehe Bericht), allerdings VOR dem Essen. John wohnt sehr nahe an der Fähre zur Olympic Peninsula und so war unser Start am Morgen recht einfach. (mi)

 

Bev und Wallace

von der Olympic Halbinsel haben uns fast adoptiert. Auf offener Straße sprachen sie uns an, ob wir nicht bei ihnen übernachten wollen. Daraus ist ein Aufenthalt von 10 Tagen geworden. Wallace hat vor ein paar Jahren die Staaten mit dem Fahrrad durchquert, um für eine Parkinsonvereinigung zu werben. Seine erste Frau starb an Parkinson. Bei seiner Tour traf er auch auf Mohammed Ali, als dieser eine neue Klinik einweihte. Eine spannende Tour, bei der ihn auch Bev zum Teil begleitet hat. Mit Bevs Wagen haben wir schließlich fast den ganzen Nationalpark erkunden können. (ma)

 

Andrea und Pat

Dies sind die ersten Radler, die wir trafen und mit denen wir ein Stück gemeinsam radeln konnten. Andrea kommt ursprünglich aus Italien und lebt nun wie seine Freundin in Vancouver, Kanada. Die beiden haben 10 Tage Urlaub genutzt, um die Olympic Peninsula zu umradeln. (ma)

 

Deva und Dale

Nach einer langen Tagesetappe stießen wir durch Zufall auf Deva und Dale, die in einem hübschen Holzhäuschen am Ortseingang wohnen. Deva hat uns ein üppiges Mahl bereitet, damit wir wieder zu Kräften kommen. Dale fand die Idee von der Weltreise so gut, daß er vorschlug, uns mit Deva in seinem Segelboot hinterher zu fahren. Doch zuerst muß er das Boot wieder fit machen. Vielleicht treffen wir uns ja in der Karibik wieder? (mi)

 

Salomon und seine Oma Trish

Trish hat vor Jahren den Bicycle Rest gegründet, indem sie Westküstenradler erlaubt hat, in ihrem Garten zu zelten. So hat sie viele Weltenradler kennengelernt. Nachdem die Oma weggezogen ist versucht nun Salomon, den Bicycle Rest wieder aufzubauen. Wir drücken ihm die Daumen dafür und wünschen ihm viele nette Gäste. (ma)

 

Faith, die Freundin von Trish

Zusammen mit Trish hatte sie damals die Bicycle Rests begonnen. Es liegt genau eine Tagesetappe zwischen beiden, so daß natürlich auch hier eine Übernachtung Pflichtprogramm war. Aus ihrem Gästezimmer hatten wir einen Ausblick auf den üppigen Garten und vom Wohnzimmer gar war der traumhafte Sonnenuntergang über der Nehalem Bay zu genießen. (mi)

 

Theresa, Vernon und ihre Kinder Hope und Brad

Am 4. Juli sind wir den ganzen Tag an Leuten vorbeigefahren, die intensiv bei den Vorbereitungen zu ihrem Independence Day Barbeque waren. Es machte sich bei Markus doch ein wenig Traurigkeit breit, als es so aussah, daß wir dieses Fest auf dem Campingplatz ohne Feuerwerk und mehr oder weniger allein verbringen sollten. Bei einer Rundfahrt durch Newport auf der Suche nach einem unbebauten Grundstück mit Blick aufs Feuerwerk schließlich haben wir Vernon kennengelernt, der sein Haus genau auf einem Hügel über der Bay hatte. Er hat uns sogleich zu seinem Barbecue mit Familie und Kinderfeuerwerk eingeladen, und so konnten wir diesen bedeutenden Tag schließlich ganz amerikanisch feiern. Es war ein wunderschöner Abend. (ma)

 
 

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