vorherige Seite       nächste Seite zur Startseite der Homepage

Bekanntschaften in Kanada

Janice und Ron

Von Janice und Ron wurden wir gleich nach unserer Ankunft in Vancouver vom Flughafen abgeholt. Wir staunten nicht schlecht, als sie uns ihr Haus komplett überließen, da sie selber einen Ausflug geplant hatten. Dieses umwerfende Vertrauen ist uns inzwischen immer wieder begegnet. Auf die Frage, ob wir nicht die Blume im Wohnzimmer gießen sollten, meinte Ron "Wir versuchen sie schon seit einigen Jahren zu töten, aber es ist uns bisher nicht gelungen!" Den trockenen Humor hat er von seinem Großvater aus Großbrittanien. Janices Familie hingegen ist schon seit Jahrhunderten in Kanada ansässig. Das gibt es selten. Mit Janice bin ich später zur Step-Aerobic gegangen, ganz schön anstrengend!

 

Margaret und John

Margeret ist die Schwester von Janice. Sie und ihr Mann haben uns einen Tag zum Abendessen eingeladen - lecker, lecker! Die beiden Paare sind die einzigen eingetragenen Dachgeber des Touring Cyclist's Hospitality Directory in ganz Vancouver, obwohl es dort viele leidenschaftliche Radler gibt (Stand 2003). Auf der Harfe im Hintergrund hat übrigens früher die Tochter gespielt.

 

Aaron

Aaron hat uns zu sich eingeladen, als wir das erste Mal eine "Panne" hatten: Unser Freund Don, mit dem wir das Wochenende auf Vancouver Island verbracht hatten, ist irrtümlicherweise mit unserem Zelt (grünes Paket auf Markus Gepäckträger) auf die Fähre gefahren, was wir erst merkten, als es zu spät war. Zum Glück hat uns Aaron zu sich nach Hause eingeladen, sodaß wir nicht eins der teuren Motels nehmen mußten. Per Telefon konnten wir veranlassen, daß Don noch auf der Fähre das Zelt abgenommen und es zu uns zurück gebracht wurde. Ansonsten wäre es in Kelowna gelandet, das wäre verdammt weit weg gewesen!!!

 

Violet und Ben

Auf der Suche nach einem Campingplatz in Duncan auf Vancouver Island verirrten wir uns versehentlich in dem Reservat der Cowichan-Indianer. Violet, die ehemalige Kindergärtnerin und Ben, der pensionierte Häuptlingssohn nahmen uns freundlich auf. In ihrem Wohnzimmer vermischt sich wertvolles indianisches Kunsthandwerk mit Micky-Mäusen, Marienfigürchen und Clowns. Den folgenden Tag zeigten sie uns ihr Reservat. Es sah wesentlich hoffnungsvoller aus als das, was wir letztes Jahr im Morley-Reservat bei Calgary erlebt hatten. Doch trotz allen Engagements sieht die Zukunft der Indianer alles andere als rosig aus. Die Eroberer haben damals den Indianern sehr nachhaltig Schaden zugefügt.

 


Don

1996 bei seinem ersten Kanadaurlaub, hat Markus Don in Kelowna kennen gelernt. Don hatte Markus vom Kettle Valley Railwaytrail aufgelesen und zu sich nach Hause eingeladen. Bei unserer Generalprobe im Sommer 2002 haben wir Don zu zweit besucht und zu Beginn unserer Weltreise 2003 kam Don extra nach Vancouver, um mit uns das Wochenende auf Vancouver Island zu verbringen. Er weiß wahnsinnig viel über Tiere und Pflanzen in Vancouver und konnte uns daher sehr viel zeigen.

 

Carl

Der Meister des "Orienteering" in Victoria, Vancouver Island. Carl hat Kunst studiert und viele Jahre mit seiner Arbeit als Grafiker und Künstler seine Familie ernährt. Sein Haus ist voller wunderbarer Bilder und Zeichnungen. Nun hat ihn das "Orienteering-Fever" gepackt. Bei ihm und seiner deutschen Frau Margeret haben wir fast eine ganze Woche lang gewohnt und konnten so in Ruhe Victoria erkunden und an der Homepage arbeiten. Weitere Infos zum Orienteerung siehe Bericht "Erlebtes - Kanada"

LINK:Website der Orienteerer von Victoria

 

Denis und Alan

Es war gerade "Bike to work"-week in Victoria, für Alan und Denis allerdings nichts besonderes, da sie schon seit langem zur Arbeit radeln, als wir die beiden (ebenfalls Mitglieder einer Dachgeberliste) besuchten. Hier hilft mir Alan gerade die Baumseiten ins Englische zu übersetzen. Wenn er einen Absatz fertig hatte, sagte er immer "Yeah, that's fine!" Denis hatte einen tollen Barttrimmer. Jetzt sieht Markus nicht mehr aus wie ein Waldschrat und kann den Grenzübertritt wagen.

 

Tuesday und Howard

Bevor wir Vancouver Island verließen, machten wir noch einen kurzen Zwischenstop in einem Indianerreservat. In der Verwaltung, dem sogenannten "band office" begrüßten uns Tuesday und ihr Mann Howard. Hier stehen sie vor einer Schnitzarbeit aus dem Holz der Red Cedar, von Howards ältstem Bruder gefertigt. Die Red Cedar ist der wichtigste Baum für die Indianer der Westküste. Aus ihr wurden so gut wie alle Gebrauchsgegenstände gefertigt. Dem Holz der Red Cedar sprechen die Indianer die Fähigkeit zu, magische Kräfte aufnehmen und die Menschen beschützen zu können (mehr Infos zu den Bäumen siehe "Kunst - Projekt Weltenbäume).

 

_________________________________
vorherige Seite       nächste Seite zur Startseite der Homepage