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Nette Leute auf unserem Weg durch Deutschland |
Christian Hannig, der Reiseschriftsteller
Wann immer wir unterwegs Radler mit Ortlieb-Taschen sehen, können wir uns auf ein
fröhliches Hallo unter deutschsprachigen Radreisefans gefaßt machen. So kam es
auch mit Christian, den wir während unserer Generalprobe in Kanada trafen, schnell zu
einem netten Plausch. Er war wie wir in Vancouver gestartet und gerade die ersten Tage unterwegs.
Sein besonderes Augenmerk auf dieser Reise galt den Indianern, da er Geschichten und Informationen
für sein neuestes Buchprojekt (Arbeitstitel "Durchs Land der Totems") sammeln wollte.
Wir staunten nicht schlecht, als wir erfuhren, daß Christian als Schriftsteller von seinen
Reiseberichten gut leben kann. Erst zuhause stellte Markus fest, daß seine Mutter längst
zwei Bücher von Christian Hannig besaß. Gerne hätten wir uns abends noch einmal mit ihm getroffen,
um Reiseerlebnisse auszutauschen, aber Christian hatte schon eine Verabredung in einem Indianerreservat der Skwah.
Mit diesem Abend begann für ihn eine "selten schöne Erlebnisserie", wie er uns später schrieb.
Es waren meist die ältesten Mitglieder der Indianerstämme, die ihm einen tiefen Eindruck von dem
Leben und Wissen der Indianer vermittelten. Wir sind auf sein Buch gespannt!
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Klaus Kuras, der Globetreter
Wenn wir auf Radreisen sind, stellen wir immer wieder erstaunt fest, daß wir manche der neuen
Bekannten sofort ins Herz schließen, als würden wir uns schon ewig kennen. Bei Klaus
war das auch so, obwohl wir uns nicht unterwegs, sondern bei ihm zuhause getroffen haben.
Wir lieben vor allem seine ansteckende Fröhlichkeit und Begeisterung am ihm.
Klaus ist letztes Jahr von Ushuaia, dem Anfangspunkt der Panamericana bis nach
Bolivien durch Südamerika geradelt.
Fast zeitgleich mit uns wird Klaus Anfang Mai zu einer Weltumradelung starten. Begegnen werden wir uns wohl
kaum, denn er will als erstes von Frankfurt zum Nordkap nach Norwegen radeln und als nächstes
von Norden nach Süden durch Europa. Aber wer weiß?!
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www.Rad-fernweh.de
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Elena Erat, die Weltumradlerin aus Freiburg
Mein erstes Buch über eine Weltumradelung stammt von Elena Erat und Peter Materne, die von 1994 bis 1996 in der Welt unterwegs waren.
Es ist mein absolutes Lieblingsbuch, kein Bericht von anderen Radlern gefällt mir so gut wie dieser.
Es ist besonders ihre ehrliche Toleranz (die auch ihre Grenzen hat) und der feinsinnige Humor, mit dem die beiden ihre Erlebnisse
dokumentiert haben, was mir so imponiert. Keine Frage, daß ich die beiden gerne kennen lernen wollte. Elenas Antwort auf meine
diesbezügliche Mail haute mich aber erstmal vom Hocker: "Leider muß ich Dir mitteilen,
daß Peter vor einem Jahr an einem Herzinfarkt gestorben ist". Markus und ich waren doppelt
beeindruckt,
daß sie sich trotzdem mit uns in Freiburg treffen wollte, um uns Tips zu geben und über die
Weltreise zu plaudern.
Sie erzählte so lebhaft, als sei sie erst letzte Woche zurückgekehrt. Am besten hat ihr Indien
gefallen. Das
Engagement eines indischen Schulleiters in dem winzigen Dorf Bah in Nordindien hat sie besonders
berührt. Von 2002 bis 2012 baute sie zusammen mit einem indischen Lehrer eine Schule für mittellose Dorfkinder in Nordindien.
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www.elena-erat.de
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Carl Thielcke mit seiner Familie
Ebenfalls in Freiburg wohnen zwei weitere Weltumradler: Doris Christ und Carl Thielcke.
Sie begannen ihre große Tour
so, wie wir es auch vorhaben: entlang der Pazifikküste in Nordamerika. Die Strecke
zwischen Seattle und San Francisco
hat es Carl besonders angetan, mehrere Male radelte er diese inzwischen klassische Route.
Zuletzt war er dort, um Routendetails und Tips
für sein Buch "Die Pazifikküste der USA entdecken" zu sammeln (Infos zum Buch
siehe "Literatouren").
Mit ihren Reiseerzählungen und Fotos haben Doris und Carl uns viel Fernweh bereitet.
Vielleicht wird ja auch eines Tages ihr Töchterchen Sophie vom Reisefieber erfaßt?!
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christ-thielcke@freenet.de
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Talulah und Tawanda
Reiseradler unter sich: da reicht ein Wochenende
kaum aus, um sich über das Erlebte wie
Reiseziele und Begegnungen, Abenteuer und
Erfahrungen, Einstellungen und Fahrradtechnik
auszutauschen. Bis tief in die Nacht haben wir
mit Talulah und Tawanda gequasselt. Die beiden
Frauen haben mit ihrer Weltreise von April 2001
bis März 2002 mit Rad und Laptop gleich
zweierlei Neuerungen eingeführt: Sie waren
die ersten weiblichen Referenten auf dem
legendären Weitsichten-Festival in Halle und
sie haben den ersten Powerpoint-Vortrag
ausschließlich mit Digitalbildern gehalten.
Zur Zeit arbeiten sie an dem Aufbau eines
Reiseunternehmens für Radreisen. Der Kettle
Valley Railway Trail in Kanada wie auch die
schönsten Strecken Deutschlands werden im
Angebot sein. Die nächste private Radreise
geht nach Vietnam. Natürlich wieder mit
Laptop.
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www.tandtontour.de
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