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Bekanntschaften auf der Baja California |
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Liselottekommt aus Dänemark, genauer gesagt aus Kopenhagen und noch genauer gesagt aus Christiania. Das hat mir die Sprache verschlagen! Als Teenager hatte ich einen Bildband über den Freistaat Christiania gesehen und sehr für diese Gemeinschaft aus Hippies und Idealisten geschwärmt, die sich in den 70ern inmitten von Kopenhagen ihre eigene Traumwelt erschufen. Und dieses Christiania existiert heute noch? Oh ja, vieles sei noch von damals erhalten, weiß Liselotte zu berichten, die seit über 10 Jahren in Christiania lebt. Wir könnten sie gerne mal besuchen und es uns näher anschauen. Wie schade, daß Dänemark nicht in der Nähe von Mexiko liegt! (ma) |
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Antonionahm sich auf Markus Anfrage hin gleich den angeknacksten Gepäckträger vor, entfernte die gebrochene Schweißnaht, lötete und sprühte ihn neu ein. Zufälligerweise war gerade kein schwarzer Lack da, so wurde der Gepäckträger mit einem fröhlichen himmelblau versehen. Antonio, der in einer Autowerkstatt arbeitet, ist selber leidenschaftlicher Radfahrer. Häufig fährt er mit dem Rad zur Arbeit und nimmt sich in seiner Freizeit mal diesen mal jenen Berg auf der Baja vor. Die Reparaturen hat er uns übrigens komplett umsonst gemacht. (mi) |
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Heberhat den Spitznamen Ole, weil er ein großer Stierkampffan ist. In jungen Jahren hat er als Bandillero sogar selbst in der Arena gestanden. Doch dann hat er sich überlegt, daß Radfahren viel besser ist und begann mit seinem Fahrrad ganz Baja California und halb Mexiko zu bereisen. Sein grünes Haus in La Paz wurde zu einem beliebten Treffpunkt für Radreisende aus aller Welt. Dank Heber haben unsere Spanischkenntnisse enorme Fortschritte gemacht. Durch ihn bekamen wir einen guten Einblick in die Vielfalt der mexikanischen Küche (siehe auch unter Ernährung/Mexiko) - lecker, lecker, lecker! Seit Sommer 2003 arbeitet Heber an dem Aufbau einer kleinen Herberge für Radreisende, dem "Refugio de cyclistas". (mi) |
Wer Heber in La Paz besuchen möchte, seine E-mail ist: heberole@hotmail.com Er freut sich über jeden Besuch von Radlern, allerdings spricht er nur Spanisch! |
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Israel
haben wir in La Paz im französisch-mexikanischen Kulturzentrum getroffen.
Er spricht spanisch, englisch, deutsch, ein bißchen italienisch und lernt
demnächst noch französisch. Und das bereits mit 18 Jahren! Dank Israel
haben wir eine Woche lang umsonst die Computer an der Universität von La Paz
nutzen und so unsere Homepage um viele neue Einträge bereichern können.
Zusammen mit ihm und seiner Schwester sind wir ins Kino gegangen, wo wir das große
Erfolgserlebnis hatten, parallel englisch zu hören, spanische Untertitel zu lesen
und beides verstehen zu können. Wozu das Gehirn nicht alles fähig ist!
Wer mit ihm in einer der fünf Sprachen mailen möchte, kann dies tun unter
the_7th_passenger@hotmail.com
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Bärbel von der Uni in La PazDurch Israel (siehe oben) bekamen wir auch Kontakt zu Bärbel, der ausgewanderten Deutschen, die an der Uni in La Paz Deutsch unterrichtet und den Fachbereich Fremdsprachen leitet. Sie lud uns sofort ein, mit unseren Radelgeschichten eine Stunde Deutschunterricht zu geben. Das wurde sehr lustig, da wir viel mit Gestik und Zeichnungen erklären mußten (es liegt in der Natur von Fahrradskizzen, komisch zu werden). Aber die Studenten waren schon recht fit im Deutschen, das haben wir sehr bewundert. Auch, daß Mexikaner freiwillig unsere schwere Sprache lernen, wo unser Land so weit weg liegt und die wenigsten die Gelegenheit haben werden, dorthin zu reisen. (mi) |
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