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Bekanntschaften im peruanichen Andenhochland

Paul Abelardo

Was einen schon in Deutschland große Überwindung kostet, wird im Ausland nicht leichter: der Zahnarztbesuch! Nach anderthalb Jahren war längst mal wieder eine gründliche Untersuchung nötig, hier und da gab es auch schon was Kleines an unseren Zähnen zu richten. So stürzten wir uns todesmutig in das Abenteuer "Zahnarztbesuch in Südamerika". Zum Glück hatten wir einen Bombentip von einer ausgewanderten Deutschen bekommen und trafen so in Cusco auf Paul, bei dem wir dann in besten Händen waren. Es hat gar nicht weh getan und auch viel weniger gekostet als bei uns üblich. Mann, was waren wir danach erleichtert! (mi)

 

Paul Abelardo
Markus beim Generalcheck

Tomoko und Kazunari

Tomoko und Kazunari Die Straßen waren frei wegen eines Streiks, die Sonne schien und überhaupt. "Der Tag wäre perfekt, wenn wir heute mal wieder andere Radfahrer treffen würden ...", hatte Markus morgens gesagt. Es war noch nicht Mittag, da kamen uns Tomoko und Kazunari auf ihrem Tandem entgegen. Die beiden äußerst sympatischen Japaner sind seit sieben (!) Jahren überall in der Welt mit dem Rad unterwegs. Dies ist nun ihre zweite Südamerikareise. Die haben was zu erzählen! Beide sprechen fließend englisch und spanisch. Zu schade, daß sie in die entgegengesetzte Richtung fuhren, aber vielleicht kommen sie uns ja in ein paar Jahren in Deutschland besuchen, auch Europa würden sie gerne ein zweites Mal bereisen. (mi)
Ihre Homepage (leider nur auf japanisch): www.pedalian.net/tandem
e-mail: tomokokazunari@hotmail.com

Die Kunsthochschule von Checacupe

Rein zufällig entdeckten wir die Kunsthochschule, als wir in dem kleinen Ort Checacupe nach einer Herberge suchten. Livia, die Chefin lud uns spontan zu einer Besichtigung ein, bereits auf der Straße wurden uns die ersten Schülermappen gezeigt. Nach einem ersten Rundgang durch die verschiedenen Werkstätten und Ateliers waren wir so begeistert, daß wir spontan entschieden, einen Pausentag einzulegen, um uns alles in Ruhe anzusehen. Es wurde ein sehr interessanter und schöner Tag. Roger, der Sekretär führte uns überall herum und organsierte sogar eine Besichtigung der Kirche für uns, wo wir tolle Gemälde der "Escuela cuscena" und uralte Wandmalereien bewundern konnten. Abends trafen wir uns noch mit Edgar, einem der Kunstlehrer. Er machte uns vollends begeistert für die tollen Projekte der Schule, die sich der Bekämpfung der Armut durch Kunst widmen. (siehe auch Bericht "Erlebtes/Perú: Andenhochland") (mi)

 
 

Die Leute von der Kunsthochschule
vlnr. hinten: Mila, Livia (die Chefin), Edgar (Kunstlehrer), Edgar (Bibliothekar) und Ronald (Hausmeister),
vorn: Roger (Sekretär) und der Fuß von Alegoria Quanchi

Die Kinder von der Vicunja Station bei La Raya

Sonntag nachmittag: die Vicunja-Forschungsstation kurz vor dem Paß "Abra la Raya" wirkte verlassen wie eine Geisterstadt. Orientierungslos irrten wir zwischen den Gebäuden umher bis uns schließlich die Kinder fanden. Sie riefen für uns den Hausmeister herbei, damit er uns eine Unterkunft zeigen konnte. Während Markus unser Nachtlager aufbaute, führten mich die Kinder umher und zeigten mir die Tiere. Das waren richtige kleine Profis, schüttelten alle möglichen Informationen und Geschichtchen spontan aus dem Ärmel! Zur Belohnung gab es ein kleines Trinkgeld und zwei Aufkleber für jeden von ihnen. (mi)

 
 

Die Kinder von der Vicunja Station bei La Raya

Samuel

Daß wir eigentlich eine super-gemütliche Reise machen, wird uns immer dann bewußt, wenn wir Leute wie Samuel treffen. Samuel aus München radelt locker doppelt so schnell und doppelt so viel wie wir. Dabei hat er wesentlich mehr Gewicht auf seinem Rad: Um für jeden Fall gewappnet zu sein, führt er ein umfangreiches Ersatzteillager mit sich herum, gegen das Markus als alter Werkzeugfetischist noch spartanisch wirkt. Auf seiner Reise durch Südamerika hat Samuel schon einiges erlebt, was uns die Haare zu Berge stehen ließ. In Peru ist er zweimal überfallen worden. Zum Glück ist er beide Male relativ glimpflich davon gekommen. Wieder einmal waren wir sehr dankbar, daß wir bisher soviel Glück gehabt haben. (mi)

 

Samuel

Felipa und ihre Kinder

Die Nacht war außergewöhnlich stürmisch gewesen, ein echter Härtetest für das Hilleberg-Zelt, aber es hielt, was es versprach. Felipa erkundigte sich am nächsten Morgen besorgt, ob alles in Ordnung sei. Ein Nachbar hatte sie vorwurfsvoll gefragt, warum sie den Gringos nicht eine Unterkunft in ihrem Haus angeboten hätte. Wir konnten sie beruhigen, daß es uns bestens ginge und spielten noch eine ganze Weile mit ihren beiden aufgeweckten Kindern Zintia und Alex (siehe auch Bericht "Erlebtes/Perú: Andenhochland"). (mi)

 

Felipa und ihre Kinder
Felipa mit ihren Kindern Zintia und Alex

Diego und seine Geschwister

Ehrlich gesagt: Ihr Vater war ein Halunke. Hat uns belogen und die Stofftierchen, die wir ihm für seine Kinder gegeben hatten, versteckt. Doch immerhin gab er uns einen Unterschlupf in einer leerstehenden Hütte, als es heftig zu regnen begann. Dort konnten wir uns gemütlich einrichten und ein leckeres Abendessen kochen, das wir mit den Kindern teilten. Er selber war unserer Einladung nicht gefolgt. Der Abend war lang, so zeigte ich noch unsere Fotos, erzählte den Kindern von unseren Reiseerlebnissen und schließlich malten wir noch gemeinsam. Die Kinder, die am Anfang sehr schüchtern gewesen waren, wurden immer zutraulicher. Am nächsten Morgen fragte mich der Vater, ob ich nicht Patentante der beiden Mädchen werden wolle. Die Mutter und die Mädchen sahen mich dabei mit großen Augen an. Keine einfache Situation! Und dann mußte ich noch dafür sorgen, daß er unsere Geschenke an die Kinder weitergab. (mi)

 

Diego und seine Geschwister
vl: Diego, Mila, Luz Clarita und Mariluz

Ernesto

 (mi)

 

Die Kinder von Ernesto
vl: ...

Gevin

und seine peruanische Freundin  (mi)

 

Gevin<
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